Wärmebehandlung

Wärmebehandlung

Das Verfahren Wärmebehandlung wird sowohl bei der Verfahrenstechnik Chemisch Nickel als auch bei Hartchrom angewandt. Die Wärmebehandlung dient als vorbeugende Maßnahme hinsichtlich der Beständigkeit hochfester Bauteile aus Stahl gegen wasserstoffinduzierten Sprödbruch in Anlehnung an die DIN 50969 (umgangssprachlich Wasserstoffdiffusionsglühen). Direkt nach dem Vernickeln bzw. Verchromen werden die Bauteile zum Wasserstoffentzug in einen Ofen (zw. 120°C - 400°C) verbracht. Durch eine angepasste Wärmebehandlung ist es möglich, den während des Beschichtungsprozesses aufgenommenen Wasserstoff, zu entziehen. An den Oberflächeneigenschaften ändert sich sehr wenig. Zu beachten ist hierbei, dass bei zunehmender Schichtdicke auch die Gasdichtigkeit der Schicht ansteigt.

Bei der Wärmebehandlung von Bauteilen, die chemisch vernickelt werden, verbessert sich die Schichthaftung auf unterschiedlichen Grundmaterialien und erfolgt unter Anwendung von Temperaturen von 120°C bis 400°C.

Ein weiterer Vorteil der Wärmebehandlung ist die Härtesteigerung der Chemisch-Nickel-Schicht. Nickel-Phosphor-Schichten haben im Abscheidungszustand eine Härte von 550 (± 50) HV. Mit Hilfe der Wärmebehandlung ab ca. 290°C kann die Härte auf etwa 1000 (±50) HV erhöht werden.

Vermeidung der Wasserstoffversprödung

Werk I

Oberflächentechnik

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